Lage und Beschaffenheit des Baugebietes
Das Baugebiet liegt im westlichen Bereich des Ortsteils Haag im Anschluss an die bestehende Ortsbebauung und wird im Norden von der Gemeindeverbindungsstraße Haag - Rettenbach, im Westen von landwirtschaftlicher Fläche in Form von Grünland und im Süden von der Gemeindeverbindungsstraße Haag - Brieberg begrenzt. Die nach Osten hin ansteigende Fläche (Westhang) wird derzeit noch landwirtschaftlich als Grünland genutzt.
Am südöstlichen Rand entlang der Grundstücksgrenze Flur Nr. 89/2 - Flur Nr. 96 befindet sich eine bepflanzte Böschungsfläche die in der Biotopkartierung Bayern (Flachland) als Teilfläche 15 von 27 Teilflächen der Objektnummer 6940-0039 enthalten ist. Diese Objektnummer ist wie folgt beschrieben:
"Hecken und Böschungen um Haag und Eitenzell
Der Bereich um Haag zählt zu den noch am reichsten strukturierten Bereichen des gesamten Kartenblattes. Zwar hat auch hier die Flurbereinigung zu einer dramatischen Verarmung der Landschaft, insbesondere der feuchten Wiesen geführt, doch sind Hecken und kleinere Gebüschgruppen noch reichlich vorhanden. Diese stocken meist an Böschungen, über Lesesteinriegeln oder Granitfindlingen. Sie werden in relativ kurzen Abständen auf den Stock gesetzt und bestehen vorwiegend aus Hasel, Birke, Eiche, Pappel, Salweide und seltener aus Weißdorn und Schlehe."
Ansonsten sind im Planungsbebiet lediglich noch zwei Einzelgebüsche auf der Böschung an der Grundstücksgrenze der Flur Nr. 89/1 - Flur Nr. 89/3 vorhanden.
Nach der geologischen Karte von Bayern liegt Rettenbach im Bereich der Wörth - Falkensteiner - Gneismulde (Biotit-Plagioklas-Paragneis). Bei den Böden im Bereich des Planungsgebietes dürften es sich, wie im Gemeindegebiet vorherrschend, um steinig-lehmige bis stark lehmige Sande handeln.
Bebauungsplan zum Download (ca. 4,5 MB)


