(09.03.2017) Vortrag zum Thema Stromkostenreduzierung durch Vernetzung von Schwarmspeichern

Durch den inzwischen verbreiteten Betrieb kleiner und mittlerer Fotovoltaikanlagen könnte Strom grundsätzlich günstiger sein. Ohne Speicher ist es jedoch schwierig, mehr als 30% Eigenstromverbrauch zu erreichen. Um dies zu optimieren, besteht die Möglichkeit, einen Batteriespeicher allein zu betreiben, oder sich u.U. mit anderen Akkubetreibern zu vernetzen. Die Kreiswerke Cham laden zu einem informativen Vortrag mit Christof Wiedmann, dem Vertriebsleiter der Fa. FENECON, einem Pionier der Schwarmspeichertechnologie, herzlich ein.

Die Speicherung elektrischer Energie ist der entscheidende Baustein für eine erfolgreiche und wirtschaftlich sinnvolle Energiewende. Je nach Perspektive – ob Privathaushalt, Unternehmer oder Energieversorger – stehen dabei verschiedene Einsatzbereiche im Vordergrund. Inzwischen haben sich auf dem Markt einige Modelle etabliert, mit denen die Einspeisung von selbst erzeugtem Strom auf Basis der EEG-Umlage-Vergütung vermieden wird. Stattdessen kann dieser Strom gemeinschaftlich vermarktet werden, Netzdienstleistungen angeboten sowie günstige Stromkontingente in produktionsreichen Zeiten bezogen werden. Aber auch die Notstromfähigkeit ist ein aktuelles Thema.

Unternehmen, die sich hier bisher hervorgetan haben, sind CATERVA, DEV-SENEC, FENECON, GRID-X und SONNEN. Stromerzeuger und Stromverbraucher werden dabei virtuell miteinander vernetzt. Strom, den ein Erzeuger selbst nicht nutzt, gibt er in die Gemeinschaft. Über die Gemeinschaft erhalten die Verbraucher wiederum Energie, wenn sie sie benötigen. Ein Kooperationspartner vermarktet überschüssigen Solarstrom an der Börse unter Nutzung der Marktprämie.
Die Batteriespeicher werden über moderne Kommunikationstechnik zu einem Großspeicher zusammengefasst. Aus diesem wird Primärregelleistung, also das schnelle zur Verfügung stellen von Strom bei unerwartet hohem Bedarf, am Markt angeboten.

Wirtschaftliche Aspekte der Stromspeichernutzung

Eine der Firmen hat z.B. Stromspeichersysteme auf Basis von fünf Säulen mit einem eigenen wirtschaftlichen Ansatz entwickelt. Der Vortrag beleuchtet die Notwendigkeit der Energiespeicher für die Energiewende, Heimanwendungen, Beispiele für System-konzepte, Dimensionierungen sowie weitere Aspekte, die einen Speicher in die Wirtschaftlichkeit bringen können. Referent ist der Vertriebsleiter der Firma FENECON in Deggendorf, Herr Christof Wiedmann. Alle an diesem Thema Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Termin: Mittwoch, 29.03.2017 um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Biomasseheizkraftwerk Waldmünchen, Perlseestr. 21, 93449 Waldmünchen.

Auf Grund der beschränkten Sitzplätze bitten wir um Anmeldung beim Zukunftsbüro der Kreiswerke Cham
per Email: zukunftsbuero@lra.landkreis-cham.de
per Fax: 09971/845-068 oder
telefonisch: 09971/78-568

Detaillierte Informationen zu Fördermöglichkeiten und erneuerbaren Energien bietet das Zukunftsbüro der Kreiswerke Cham, Tel. 09971/78-568 oder 78-573.

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